• Sehr spärliche Vegetation (z.B.: Trockenrasen, Sandgruben, Kiesflächen).
Verbreitung:
• Am weitesten verbreitete Ödlandschreckenart in Europa.
• Im gesamten Mittelmeerraum/Europa.
• In Deutschland: Im Süden häufiger als im Norden.
Gefährdungsursachen:
• In ganz Europa geschützt.
• In Deutschland auf der Vorwarnliste.
Aussehen:
• Auffälligstes Merkmal: blau-transparente Färbung der Hinterflügel mit einer dunklen Querbinde.
• Thorax ist kräftig und Abdomen relativ schlank.
• Lange und schmale Flügel (guter Flieger) sowie relativ kurze, aber kräftige Sprungbeine.
• Farbe der Tiere: marmoriertes graubraun als Anpassung an den Untergrund. Kann unterschiedliche Farbvarianten aufweisen.
Besonderheiten:
• Eine Population wohnt auf einem Hügel mit „Fußbodenheizung“, einer Bergehalde des Steinkohleabbaus, in dem seit knapp 80 Jahren ein Schwelbrand existiert.
• Unter den Springschrecken einzigartiger Fluchtreflex: Ducken sich erst auf den Boden, anstelle wegzufliegen.
• Männchen singen nur wenig, um Weibchen anzulocken, sondern suchen sie aktiv in der Umgebung. Daher verwechseln sie auch manchmal Holzstückchen mit einer potentiellen Partnerin.
Larve der Blauflügeligen Ödlandschrecke
Christian Roesti I CC BY-NC-SA 4.0
Erarbeitet von Luca Müntz, Clara Pohan, Jan Schnell und Marc Schneider.